Beiträge mit dem Tag The Tale of the Bamboo Cutter

Studio Ghibli gibt Filme für Sommer 2013 bekannt

Falls ihr euch fragt was Hayao Miyazaki und Isao Takahata aktuell so treiben: gestern wurden die für 2013 geplanten Filmprojekte der Studio Ghibli Regisseure bekannt gegeben.
Hayao Miyazaki bleibt seinem Lieblingsthema Fliegen treu und verfilmt seinen eigenen Manga Kaze Tachinu (The Wind Rises) in dem es um den japanischen Flugzeugdesigner Jiro Horikoshi und seine Schöpfung, den Mitsubishi A6M Zero Kampfflieger geht.
Studiokollege Isao Takahata wird, wie schon 2009 erstmal angekündigt Taketori Monogatari (The Tale of the Bamboo Cutter, Die Geschichte vom Bambusschneider oder Die Legende der Mondprinzessin), eine japanische Volksweisen aus dem zehnten Jahrhundert verfilmen.

Beide Filme sollen im Sommer in die japanischen Kinos kommen.

[via ANN & Eiga]

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Erste Details zum neuen Studio Ghibli Anime Taketori Monogatari/Kaguya Hime no Monogatari

Asian Movie Pulse hat erste Details zum nächsten Animationsfilm aus dem Hause Ghibli in Erfahrung gebracht. Da Hayao Miyazaki nach Ponyo ja erstmal eine (laut AMP nur kurze) Pause einlegt, macht sich diesmal Isao Takahata zehn Jahre nach My Neighbours the Yamadas diesmal ans Werk.
Als Vorlage soll Taketori Monogatari (Die Geschichte vom Bambusschneider oder Die Legende der Mondprinzessin) dienen, eine der ältesten japanischen Volksweisen aus dem zehnten Jahrhundert die bereits mehreren (Anime)werken als Vorlage/Inspiritation diente. Hier die Handlung der Weise aus Wikipedia:

Ein kinderloser Bambusschneider findet während seiner Arbeit im Wald ein Baby, das etwa die Größe seines Daumens hat. Er und seine Frau nehmen das Mädchen auf und ziehen es groß. Sie geben ihr den Namen Kaguya-hime.

Als es erwachsen ist, wird es für seine Schönheit weit bekannt, und viele Verehrer wollen sie heiraten. Fünf von ihnen stellt sie jeweils eine Aufgabe, die sie lösen sollen.
Der Erste Prinz Ishizukuri soll die Schale des Buddha finden. Dem Zweiten Prinz Kuromochi wird aufgetragen, einen legendären Ast auf dem Berg Hōrai zu finden, der aus Gold besteht und mit Edelsteinen behängt ist. Der Dritte Udaijin Abe no Miushi wird auf die Suche nach dem Fell der Feuerratte geschickt. Der Vierte Dainagon Ōtomo no Miyuki soll das Drachenjuwel finden, das in einer Drachenstirn steckt. Der Fünfte Chūnagon Isonokami no Marosoll den Talisman der leichten Geburt (meist als Muschel beschrieben) finden.

Jeder der fünf kann die ihm aufgetragene Aufgabe nicht erfüllen, und so bleibt Kaguya unverheiratet. SPOILER: Eines Nachts jedoch fängt sie beim Anblick des Mondes an zu weinen und erzählt ihren Eltern, dass sie vom Mond auf die Erde geschickt wurde. Nun müsse sie wieder zurück. Daraufhin werden Wachen um das Haus aufgestellt, doch sie können nicht verhindern, dass Kaguya zur Mondhauptstadt (月の都, Tsuki no miyako) zurückkehrt. Zuvor aber bedankt sie sich bei ihren Eltern, dass sie sie mit Liebe und Respekt aufgezogen haben.

Wie sehr sich Isao Takahata an die in Japan sehr bekannte Vorlage halten wird ist noch nicht klar. Hayao Miyazaki hat sich bei Ponyo (der in Deutschland übrigens als Ponyo das verzauberte Goldfischmädchen vermarktet wird) ja auch von Hans Christian Andersen inspirieren lassen und trotzdem etwas sehr eigenständiges präsentiert.
Update: Laut CrystalFalls in den Kommentaren wurden diese Details bereits im August bei GhibliWorld verkündet.

[via Asian Movie Pulse & GhibliWorld]

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