Beiträge mit dem Tag Review

Le Chevalier D’Eon: Bilder der Artbox

Pünktlich zum Erscheinungstermin am 17. April traf Vol. 2 “Agent_Provocateur” von Le Chevalier D’Eon inkl. Artbox bei mir ein. Die Artbox für alle sechs DVDs der Serie hat eine lederartige Oberfläche und ist passend zu den Schubern der Einzelveröffentlichungen mit reflektierenden Goldlack verziert.

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Kurzreviews: Februar 2007

LOVEFiLM und Semesterferien vorlesungsfreier Unterrichtszeit sei dank, konnte ich den vergangenen Monat einige Filme mehr im AHT sehen und kurz bewerten.

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Kalkofes Mattscheibe – Premiere Klassiker Staffel 3

Die Premiere Klassiker Reihe von Kalkofes Mattscheibe geht in die dritte Runde. Bei der Verpackung hat sich nichts geändert, die drei DVDs mit 28 Mattscheiben + der Sondersendung “100 Jahre Mattscheibe” sowie die Bonus DVD mit dem “Scheiß ’96” Special und Bonus Clips werden wieder in einem aufklappbaren Faltdigi mit transparenten Überzieher geliefert. Die Laufzeit des Sets beträgt insgesamt rund acht Stunden. Ebenfalls vorhanden ist wieder ein frisch aufgenommener Audiokommentar mit Oliver Kalkofe und Regisseur Marc Stöcker bei allen Mattscheiben und Specials.
Bild- und tontechnisch wirken die Sendungen noch etwas sauberer produziert als die der zweite Staffel, anscheinend hat Premiere das Budget der Mattscheibe nach Verleihung des Adolf Grimme Preis im März 1996 ordentlich aufgestockt.

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Le Chevalier D’Eon: Livre I – Psalm of Vengeance

Der Waschbär entwickelt langsam zur echten Alternative für meine Animebestellungen, die Preise sind zwar generell etwas höher, dafür werden die Sachen jedoch aus der EU verschickt und sind meist schon nach einer Woche da…was bei extrem süchtigmachenden Serien nicht zu verachten ist ;)
Heute landete die erste DVD von Le Chevalier D’Eon mit dem passenden Titel Livre I – Psalm of Vengeance im Briefkasten.
ADV Films hat sich hier ordentlich ins Zeug gelegt, die DVD mit den ersten vier Episoden steckt in einem goldig geprägten Schuber und wartet mit einem 19 Seitigen Booklet mit Interviews, Storyboards, Charaktervorstellungen und Begriffserklärungen auf.

Video
Bei der Animation hat Production I.G wieder einmal ganze Arbeit geleistet, die Hintergründe sind sehr detailreich und (soweit ich das als Frankreich-Nichtkenner beurteilen kann) realitätstreu gestaltet. Der Mix aus CG-Effekten mit den handgezeichneten Animationen wirkt, anders als bei vielen Gonzo Animes fast perfekt und kommt besonders bei den Szenen die man durch die Augen der Hauptperson D’Eon sieht gut zur Geltung. Die Serie liegt im anamorphen Widescreenformat vor, der Transfer vom japanischen HD Master ist bei den bisher gesehenen ersten beiden Folgen fehlerfrei.

Audio
Alle vier Episoden sind mit englischer und japanischer DD 5.1 Spur hinterlegt, die Surroundkanäle kommen allerdings nur bei Musikstücken sowie bei einigen Actionszenen zur Geltung. Die Untertitel werden rechtzeitig, gut lesbar in gelber Schrift mit schwarzem Rand eingeblendet.

Extras
Für zwei der Episoden sind Audiokommentare vorhanden, in Episode 1 (D’Eon: Lia) kommen die Übersetzer von ADV zu Wort, während Episode 2 (Les Quatre Mousquetaires) von zwei ADV Mitarbeiterinnen kommentiert wird, die eines zu den geschichtlichen Hintergründe der Serie erzählen. Zudem gibt es textfreie Intro- und Outroanimationen, einige Textseite mit historischen Daten zu real existierenden Personen der Serie, zwei japanische Trailer, sechs englischsprachige Trailer zu weiteren ADV Serien (Air Gear, Coyote Ragtime Show, Guyver, Utawarerumono, Moeyo Ken TV und Samurai X) sowie eine Vorschau auf die zweite DVD “Agent Provocateur” (mit Sammelschuber erhätlich), die am 17. April erscheint.

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A Scanner Darkly

A Scanner Darkly – USA 2006
Nach langer Wartezeit aufgrund von verschobenen US Startterminen bzw. garnicht stattfindenen Vorstellungen in Deutschland hat es Richard Linklaters ungewöhnliche Umsetzung von Philip K. Dicks A Scanner Darkly doch noch seinen Weg in meinen DVD Player gefunden.

Film: Die Buchvorlage A Scanner Darkly (Der dunkle Schirm) wurde 1977 veröffentlicht und handelt von einem Drogenermittler mit dem Codenamen Fred, der im Auftrag der Behörden einen Verdächtigen namens Bob Arctor (Keanu Reeves) observieren soll. Dummerweise ist Fred, der innerhalb der Behörde nur in einem speziellen Tarnanzug, der seine wahre Identität durch ständig wechselnde Persönlichkeiten verschleiert auftritt, selbst Bob Arctor und muss sich und sein Leben mit seinen Drogenfreunden Barris (Robert Downey Jr.), Luckman (Woody Harrelson) und Frecks (Rory Cochrane) mittels der in seinem Haus versteckten Holokameras (Scanner) selbst überwachen. Die Tatsache, daß Bob/Fred während seiner Undercovertätigkeiten selbst von der Psychodroge Substance D abhängig geworden ist und kaum noch zwischen Wahn und Realität unterscheiden kann, vereinfacht die Sache nicht sonderlich. Einen gewissen Halt zwischen seinen instabilen Drogenfreundschaften erhofft sich Bob von der Dealerin Donna (Winona Ryder), doch wie sich bald herausstellt scheint sie ein größeres Geheimnis zu verstecken als Bob es sich in seinem paranoiden Gehirn selbst hätte vorstellen können.

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Ergo Proxy #002: Confession (Confession of a Fellow Citizen)

Hat doch ein bisschen länger gedauert, bis ich die zweite Ergo Proxy Folge eingeworfen habe. Gestern habe ich erstmal Witch Hunter Robin zuende geguckt, hat mir gut gefallen. Man hätte meiner Meinung nach aber ruhig eine der ersten Monster-of-the-Week Folgen weglassen und stattdessen die spannenderen Endfolgen verlängern sollen, da einige Dinge einfach zu kurz kamen.
Egal, ab zur zweiten Folge Confessions of a Fellow Citizen. Handlungsdetails habe ich in Spoilertags gepackt, zum Lesen braucht ihr einfach nur mit dem Cursor über den Text fahren.

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Kurzreview: The Banquet

The Banquet verfrachtet das bekannte Hamlet Drama vom dänischen Königshof in ein chinesisches Königreich im 10. Jahrhundert. Kronprinz Wu Luan (Daniel Wu) zieht sich, nachdem sein Vater und Imperator seine Jugendliebe Wan (Zhang Ziyi) geheiratet hat in eine abgelegene Künstlerkolonie zurück, wo er in Theaterspiel und Musik vertieft das Königreich Königreich sein lässt. Als sein Onkel Le (Ge You) den Imperator vergiftet und daraufhin den Thron und anschließend die Witwe Wan besteigt, kehrt Wu Luan nach einem versuchten Attentat zurück zum Hof und das bekannte Drama nimmt seinen Lauf…allerdings mit einem kleinen Twist.

Regisseur Feng Xiaogang konzentriert sich in seiner Hamlet Interpretation stärker auf die frische Imperatorin Wan und ihr Intrigenspiel am Hof als auf den frischen Kronprinz, kann man ihm bei Zhang Ziyi auch nicht übel nehmen. Die grundlegenden Elemente des Shakespeare Dramas bleiben jedoch erhalten, vergiftete Klingen, Geister verstorbener Herrscher, wahnsinnig werdende Geliebte mit erzürnten Brüdern und das berühmte Stück im Stück, alles ist mit an Bord. Die Kämpfe in den epischen Kulissen und detailreichen Kostümen sind selten, aber gut choreographiert von Altmeister Yuen Wo-Ping. Wer ein Kampfkunst Feuerwerk wie Hero oder Crouchin Tiger, Hidden Dragon erwartet wird vom manchmal etwas drögen Kammerspielcharme von The Banquet sicherlich wenig begeistert sein, wer jedoch eine interessante Interpretation Stoffes mit schönen Bildern (Zhang Ziyi nackt z.B.) sucht, liegt hier richtig.

Die HK DVD von The Banquet ist empfehlenswert, das Bild ist ordentlich und der Mandarin Ton liegt in DD sowie dts (sogar Full Rate?) vor. Die Extras auf der zweiten DVD sind reichlich vorhanden, jedoch nicht Englisch untertitelt. Die Special Edition kann man sich eigentlich sparen, der umgebende Schuber ist recht labberig und das Photobuch wurde gleich mit dem Kalender zusammen gefasst.

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