Beiträge mit dem Tag Kulinarisches

Hochprozentige Fanpost

Eigentlich hatte ich mit einem neuen Netzteil für Frauchens Notebook gerechnet, aber was mir der Nachbar gerade (war gestern den ganzen Tag unterwegs) in die Hand gedrückt hat, ließ mein Herz tatsächlich noch ein bisschen höher schlagen lasse als schnöde Technik.
Der werte Herr NeKyS hat, angeregt durch die Diskussion über japanisches Kinderbier keine Kosten und Mühen gescheut und mir zwei Flaschen Erwachsenenlimonade (Bolten‘s Ur-Alt und Hacker-Pschorr Animator Doppelbock) inklusive ein paar netter Worte auf GitS Briefpapier zukommen lassen. Schönen lieben Dank an den spontan ernannten Leser des Jahres dafür! Die Biere sind bereits kalt gestellt und werden beim nächsten Videoabend einem ausführlichen Geschmackstest unterzogen. :D

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Japanisches Kinderbier: Trink aus, Kleiner!

Die Japaner machen das einzig richtige gegen Jugendliche, die sich mit dem ersten Schluck Alkohol ins Koma saufen, nämlich die Blagen schon im Kindesalter an den guten Stoff heranzuführen. Die japanische Sangaria Brauerei bietet mir ihrer Kodomo no nomimono [~Drinks für Kinder] Produktlinie fast das gesamte Spirituosenprogramm mit Bier, Wein und Champagner kindgerecht vermarktet an. Das Kinderbier ist sogar in Dosen und stilecht im Sixpack erhältlich. Die Werbespots der Firmen werden natürlich auch entsprechend kindgerecht gezeichnet, wundert mich nur daß kein kawaii Bierfläschen über den Bildschirm hüpft um den Kindern die Getränke schmackhaft zu machen.

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Um zu beweisen, wie glücklich die Produkte Kinder in ganz Japan machen, hat Sangaria eine eigene Galerie mit kleinen Schnappsnasen eingerichtet:

Wer von imaginär angeschwippsten, japanischen Kindern nicht genug kriegt, kann sich das Firmenlogo auch als Hintergrundbild und Bildschirmschoner laden.

Bevor die TierKinderschützer wieder auf den Plan treten sei gesagt, daß die Produkte natürlich alle komplett ohne Alkohol auskommen…ist ja keine alte Milchschnitte! ;)

[via Trends in Japan]

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Peniskekse gegen Bevölkerungsschwund

Diese Methode schlägt zumindest ein japanischer Gebäckhersteller vor, der mit seinen penisförmigen Chinkosukou (Mischung aus den Worten Chinsukou = japanische Kekssorte und Chinko = männliches Geschlechtsteil) Keksen das Aussterben der japanischen Bevölkerung stoppen möchte. Die Kekse, die es offenbar in den Geschmacksrichtungen braun und rosa gibt, sollen die Fruchtbarkeit erhöhen und kosten in de Familienpackung zu 15 Stück 500Yen [~3,15€].
Chinkosukou Kekse
Weshalb die Werbefiguren (ich würde den Knaben Chinko-tan und den älteren Herren Chinko-san taufen) im Internetauftritt sowie im Werbespot unten keine Hosen tragen weiß ich allerdings auch nicht… :?

[via Pink Tentacle]

P.S. Wenn jemand demnächst in Japan ist, ich hätte das T-Shirt gerne in L! :D
Penisshirt

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Sushi. Serious Business.

Das Lehrvideo aus der Reihe The Japanese Tradition zeigt, daß in Japan Sushi (??) essen etwas anders ist als hierzulande beim güldenen M ein paar Burger zu bestellen.

Die Reihe stammt von der japanischen Gruppe Namikibashi, das aus dem Comedyduo Rahmens und dem Videoteam teevee graphics besteht. Die Rahmens sind ebenfalls in der japanischen Version der bekannten “I’m a Mac. And I’m a PC” Spots von Apple zu sehen, sogar der olle Schlabberpulli von Justin Long wurde 1:1 übernommen.

Weitere Videos zeigen wie man sich in Japan richtig entschuldigt, Reisbällchen knetet oder mit Stäbchen isst.
Oh toh toh toh…

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Japanisches Kannibalenbankett

Einige von euch haben sicherlich schonmal Berichte über sogenannte Nyotaimori (女体盛り, “female body presentation”) Buffets gesehen (ansonsten gibt es hier jugendfreie Bilder). Hierbei wird das Essen auf einer lebenden Unterlage weiblichen Geschechts serviert (bei männlichen Unterlagen wird von Nantaimori gesprochen) und direkt von der warmen Haut zu sich genommen. Die ausgebildeten Models waschen sich vorher mit einer speziellen, parfümfreien Seife und rasieren sich den kompletten Körper, damit es nicht zu Geschmacksverfälschungen bei den servierten Speisen (meist Fischgerichte) kommt. In Pornos (siehe letztes Bild im oberen Link) wird nach dem Hauptgang die Servierplatte von den Gästen gleich mit vernascht…hab ich mir sagen lassen. :oops:

Wem das noch nicht reicht, kann den ganzen Spaß noch eine Nummer weiter führen und sich in einem japanischen Restaurant (Name und Ort werden im Ursprungsartikel leider nicht genannt) eine Pinata der ganz besonderen Art gönnen. Statt einem menschlichen Model, das nach Feierabend leicht müffelig aber hoffentlich unverletzt nach Hause darf, wird ein komplett essbarer menschlicher Körper serviert. Inklusive einschneidbarer Haut und leckeren Innereien (Gulasch wahrscheinlich), sicherlich ein interessanter Vorschlag für den nächsten Betriebsausflug mit den Chirurgenkollegen oder dem örtlichen Horrorfilmfanclub. ;)

[via Weird Asia News]

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Aisu! Japanische Eiscreme

Aisu! Aisu! Aisu! Wenn man eine japanische Eisdiele betritt, sollte man einen starken Magen mitbringen. Neben Schoko, Vanille und Chocolate Chip Cookie Dough kann man dort nämlich auch folgende Sorten finden:

Mehr leckere Eissorten aus Japan gibt es in der Mainichi Daily News Fotoserie “The Wackier World of Japanese Ice Cream“.

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Pocky, mehr als nur Mikado!

Mal was aus der Kategorie “Wissen sie eigentlich, was sie da essen?”
Die hierzulande beliebten Mikado Biskuitsticks stammen ursprünglich aus Japan, wo sie Pocky genannt werden und seit 1965 in über 80 (!) Geschmacksrichtungen sowie diversen limitierten Sondereditionen erhältlich sind. Einen kleinen Einblick über die Vielfalt gibt es hier in der Pocky Gallery.
Wie in Japan üblich kann man so extravagante Knabbereien natürlich nicht einfach als Schokoüberzogene Biskuitstäbchen verkaufen, sondern muss sich als Werbemensch schon etwas besonderes einfallen lassen (und ordentlich die Birne vollkoksen) um das Zeug zu verkaufen. Das schlägt sich natürlich auch in den, selbst für japanische Verhältnisse, ungewöhnlichen Pocky Werbespots verschiedener Regisseure nieder:


Dabei war in den 80ern noch alles OK! :fall:

Erinnert mich von der Aussage her alles ein bisschen an “Have a break, have a Pocky!”.
[via Japundit]

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Spinattracking

Dem Shopblogger ist es bereits letzte Woche aufgefallen, daß Iglo auf sämtliche Rahm-Spinat Verpackungen einen Internet Code druckt, mit dem man auf iglo.de die Herkunft und das Erntedatum seines Mittagessens herausfinden kann. Da es bei mir heute lecker Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und erwähnten Rahm-Spinat gab, wollte ich mal schauen, welcher Bauer für mich frühmorgens vor dem Hahn aufgestanden ist um mir nahrhaften Tiefkühl-Spinat auf den Tisch zu bringen.

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Prompt erfahre ich, daß mein ein Spinat vom Mittag vom Königsfeld des Landwirts Johannes Körner im Kreis Wesel stammt und wurde am 26. April geerntet wurde. Ich lese auch, daß Landwirt Körner ehemals als Bankkaufmann tätig war, Vater von vier Kindern ist und an der Landwirtschaft besonders die persönliche Freiheit genießt…da schmeckt mit mein Spinat doch gleich viel besser wenn ich weiß, daß der Anbau dem Landwirt so viel Freude und Befriedigung bereitet und mein Mittagessen wohlbehütet zwischen Schwarzwurzeln, Möhren, Getreide, Rüben und Kartoffeln aufgewachsen ist.

Besonders interessant wäre das Konzept des “Foodtracking” sicherlich für die Fleischfabrikanten in Deutschand. Dank eines aufgeprägten Codes auf Packung oder Schweinehälfte könnte ich erfahren, wo die namentlich genannte Sau gelebt, sich gesuhlt, Ferkeleien getrieben und schließlich ihr Ende gefunden hat. Per Mail könnte man sich dann persönlich beim Bolzenschußschützen und beim Metzger bedanken, die das Tier mit viel Freude am Beruf zu mir auf den Grill brachten. :D

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Soylent Green?

Schon wieder leckere Schlemmerei im örtlichen Möbelmarkt… :bah:

“It’s people!”

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japanese movies CDJapan

Freude schöne…

Götterspeise,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten Feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum!

Götterspeise

:music: Beethoven – 9th Symphony

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