Beiträge mit dem Tag Japan

Cineasia Filmfestival Köln #6

Kölner Filmfreunde haben es mal wieder gut, denn vom 28.03. bis 01.04.2007 findet in Köln wieder das Cineasia Filmfestival statt. Das Filmfestival geht mittlerweile in die sechste Runde und wird dieses Jahr zum ersten mal im Filmforum NRW zu Gast sein. Zum ersten mal wird auch der mit 1000€ dotierte Publikumspreis “Cineasia Award” verliehen. Obwohl der diesjährige Schwerpunkt auf Japan liegt, sollen in ca. 20 Vorstellungen Filme Korea, Hong Kong, Singapur, Malaysia und Indonesien gezeigt werden. Das vollständige Programm wurde noch nicht veröffentlicht, folgende Filme stehen allerdings schon fest:
Paprika (Japan), Tekkon Kinkreet (Japan), Memories of Tomorrow (Japan), Ten Nights of Dreams (Japan), Love For Share (Indonesien), Gubra (Singapur), Becoming Royston (Singapur) und D.I.Y. (Singapur).

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Japanisches Kannibalenbankett

Einige von euch haben sicherlich schonmal Berichte über sogenannte Nyotaimori (女体盛り, “female body presentation”) Buffets gesehen (ansonsten gibt es hier jugendfreie Bilder). Hierbei wird das Essen auf einer lebenden Unterlage weiblichen Geschechts serviert (bei männlichen Unterlagen wird von Nantaimori gesprochen) und direkt von der warmen Haut zu sich genommen. Die ausgebildeten Models waschen sich vorher mit einer speziellen, parfümfreien Seife und rasieren sich den kompletten Körper, damit es nicht zu Geschmacksverfälschungen bei den servierten Speisen (meist Fischgerichte) kommt. In Pornos (siehe letztes Bild im oberen Link) wird nach dem Hauptgang die Servierplatte von den Gästen gleich mit vernascht…hab ich mir sagen lassen. :oops:

Wem das noch nicht reicht, kann den ganzen Spaß noch eine Nummer weiter führen und sich in einem japanischen Restaurant (Name und Ort werden im Ursprungsartikel leider nicht genannt) eine Pinata der ganz besonderen Art gönnen. Statt einem menschlichen Model, das nach Feierabend leicht müffelig aber hoffentlich unverletzt nach Hause darf, wird ein komplett essbarer menschlicher Körper serviert. Inklusive einschneidbarer Haut und leckeren Innereien (Gulasch wahrscheinlich), sicherlich ein interessanter Vorschlag für den nächsten Betriebsausflug mit den Chirurgenkollegen oder dem örtlichen Horrorfilmfanclub. ;)

[via Weird Asia News]

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Japanische Gleitcreme

Wenn einem optische und akustische Reize bei der…selbsttätigen Freizeitbeschäftigung nicht mehr ausreichen sollten, erhält man in japanischen Fachgeschäften nun die nötigen Mittel, um auch die olfaktorischen Sinnesorgane beim einsamen Liebesspiel mit einzubeziehen. Das aromatisierte Gleitcreme in der farbcodierten 250ml Vorratspackung (~5,70€) ist in den Geschmacksrichtungen “High School Girl”, “Office Lady” und “Married Woman” erhältlich. Dürfte also für jeden Geschmack was dabei sein, wer auf verheiratete Büroschneckchen steht kann die beiden Sorten natürlich auch mischen! ;)

[via Japan Probe]

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Aisu! Japanische Eiscreme

Aisu! Aisu! Aisu! Wenn man eine japanische Eisdiele betritt, sollte man einen starken Magen mitbringen. Neben Schoko, Vanille und Chocolate Chip Cookie Dough kann man dort nämlich auch folgende Sorten finden:

Mehr leckere Eissorten aus Japan gibt es in der Mainichi Daily News Fotoserie “The Wackier World of Japanese Ice Cream“.

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Lizenzkosten bei Animes

Beim Anime News Service habe ich eine interessante Meldung über die steigenden Lizenz- und Produktionskosten von Animeserie gelesen, den ich euch, die sich bestimmt manchmal fragen warum Animes im Vergleich zu herkömmlichen Serien oft so verdammt teuer sind, nicht vorenthalten möchte:

According to info out of the recently held Nikkei BP Anime Business Forum in Japan, if you happen to be in the market to localize and distribute your own anime TV series in the USA in 2007, look to spend about $20,000 per episode on average. That baseline figure has grown over the years. Before 1995 you could get even a hit show for a couple thousand dollars per episode. The trend supposedly pierced the $10K per episode milestone in the mid 1990’s with Gainax’s Neon Genesis Evangelion. Pokemon fetched 40K per episode in the late 90’s and in recent years, some of the most popular anime TV properties have fetched $80K or more depending on the contract. On the production side, a figure of 7 million-8 million Yen (~$46K – $53K) per episode was quoted for a long time from the 1980’s until around the middle of the 1990’s. Fom that time period until now, studios can ask anywhere from 10 million-13 million Yen (~$66K – $86K) to produce a typical TV series anime episode.

[via ANS]
Die genannten Zahlen sind hierbei nur für die Lizenzen, zu denen noch Kosten für die Synchronisation, Untertitel, DVD Authoring & Pressung, Marketing etc. kommen. Wenn man ein bisschen durchrechnet, wieviele DVDs ein US Anime Label zu welchem Preis verkaufen muss, um die Kosten wieder rein zu kriegen, kann ich schon verstehen, wenn Labels gegen Fansubber vorgehen, die nach der US Lizensierung die Serie weiter kostenfrei veröffentlichen.

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Japanisches Grindhouse Poster

Zwar kein ofizielles Poster, aber trotzdem nett anzuschauen. Das Poster stammt vom Designer Yoshiki Takahashi und wurde im japanischen Movie Treasures (Eiga Hiho) Magazin veröffentlicht.

[via AICN]

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Pocky, mehr als nur Mikado!

Mal was aus der Kategorie “Wissen sie eigentlich, was sie da essen?”
Die hierzulande beliebten Mikado Biskuitsticks stammen ursprünglich aus Japan, wo sie Pocky genannt werden und seit 1965 in über 80 (!) Geschmacksrichtungen sowie diversen limitierten Sondereditionen erhältlich sind. Einen kleinen Einblick über die Vielfalt gibt es hier in der Pocky Gallery.
Wie in Japan üblich kann man so extravagante Knabbereien natürlich nicht einfach als Schokoüberzogene Biskuitstäbchen verkaufen, sondern muss sich als Werbemensch schon etwas besonderes einfallen lassen (und ordentlich die Birne vollkoksen) um das Zeug zu verkaufen. Das schlägt sich natürlich auch in den, selbst für japanische Verhältnisse, ungewöhnlichen Pocky Werbespots verschiedener Regisseure nieder:


Dabei war in den 80ern noch alles OK! :fall:

Erinnert mich von der Aussage her alles ein bisschen an “Have a break, have a Pocky!”.
[via Japundit]

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