Mehr Kurzreviews
Der Ball ist rund, die Sonne lacht, das Bier lecker und die Klausuren nah. Zeit also die letzten gesehenen Machwerke im Schnelldurchlauf zu bewerten.
Fun with Dick und Jane [2005 - USA]
Das hat man davon, wenn man sich in der Videothek mit fünf Leuten nicht einigen kann und die Filmwahl durch Münzwurf entschieden wird. Dick und Jane bot Unterhaltung auf dem Niveau von Pro7 Eigenproduktionen, lediglich Jim Carreys Mienenspiel konnte einige Lacher in der Runde ernten. Kein Wunder daß der Film aus dem Kinoprogramm gestrichen wurde und direkt in die Videozweitverwurstung kam.
Date Movie [2006 - USA]
Wie erwartet wurden die meisten “guten” Gags für die flache RomCom Verarsche schon im Trailer verbraten, wer auf Scary Movie und Konsorten steht und ordentlich einen im Tanker hat (oder den Abend davor gut gefeiert hat wie ich), dürfte sich gut amüsieren. Das lustigste an der Vorstellung war die Gruppe der anscheinend minderbemittelten Jugendlichen zwei Reihen vorher, die den Film etwas zu ernst nahmen und die meisten Witze erst zwei Minuten später nach Erklärung durch den Bandklügsten kapierten.
X-Men 3: The Last Stand [2006 - USA]
Leider der schwächste Teil der Trilogie, Regisseur Brat Rattner hat einfach versucht zu viel in einen einzigen Film zu propfen, die Phoenix Saga und die Hintergrundgeschichte über die Heilung hätte man auch locker auf zwei bis drei Filme verteilen können. Dadurch fehlt in vielen Szenen einfach die nötige Zeit, es wird einfach von einem abgebrochenen Handlungsstrang zum nächsten gesprungen und die bereits durch die Vorgänger definierten Charaktere bleiben auf der Strecke (oder werden kurzerhand zur selbigen gebracht
). Neue Mutanten werden kaum eingehend vorgestellt, jeder darf mal seine Fähigkeit zeigen um dann wieder im Hintergrund zu verschwinden. Hoffentlich bieten der angekündigte Spin-Off um Wolverine da mehr, wäre sonst schade um die teure Lizenz.
Final Fantasy VII: Advent Children [2005 - Japan]
Lange hats gedauert, bis die filmische Fortsetzung zu FF7 ihren Weg auf eine (benutzbare) DVD gefunden hat. Für Nichtspieler wie mich, ist auf der ersten DVD eine rund 40 minütige Zusammenfassung der Ereignisse aus dem siebten FF Teil vorhanden, trotzdem stand ich einige male auf dem Schlauch als der Hauptfilm über die Leinwand flimmerte und ein “alter Bekannter” nach dem anderen auftrat. Das hat dem Filmvergnügen allerdings keinen Abbruch getan, der Film begeistert durch eine klasse Geschichte, epische Kämpfe und tolle Bilder. Die CGI Technik hat seit The Spirits Within [2001] einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht und großte Geschichten konnte Square Enix ja schon immer erzählen.
Naked Lunch [1991 - USA]
Drugs anyone? Ich hatte Naked Lunch vor vielen Jahren mal teilweise im Nachtprogramm gesehen und war sofort fasziniert von den Käferschreibmaschinen und dem dunklen Agentencharm, den Cronenbergs eigenwillige Biografie über das Schreiberleben von William Burroughs versprühte. Wurde beim ersten vollständigen Ansehen nicht enttäuscht, Naked Lunch zieht den Zuschauer direkt in die versiffte Welt zwischen Rausch, Entzug und Verzweiflung die Burroughs’ Alter Ego Bill Lee in Interzone oder wo auch immer durchlebt.
Reservoir Dogs [1992 - USA]
Ich muss zu meiner Schande gestehen, daß ich Tarantinos (Major)Filmdebüt erst knapp 14 Jahre nach seiner Entstehung zum ersten mal gesehen habe. Großes Kino, da braucht man nicht mehr zu sagen.
Shirou Hamaguchi – ~Advent: One-Winged Angel~ [Final Fantasy VII: Advent Children Soundtrack]

Bewegendes Drama über die letzten Tagen der Samuraiära, das in mehreren Rückblenden von zwei überlebenen Weggefährten der Hauptperson Kanichiro Yoshimura erzählt wird.










