Le Chevalier D’Eon
Paris im Jahr 1742, am Vorabend der französischen Revolution. Aus der Seine wird ein Sarg mit der Aufschrift Psalm geborgen, in dem sich die Leiche der jungen Lia de Beaumont befindet. D’Eon de Beaumont, Bruder der ermordeten Pia, ehemals Lehrerin vom Hofe Ludwig XV., und Mitglied der königlichen Geheimpolizei schwört den Mord an seiner älteren Schwester aufzuklären. Bei seinen Nachforschungen gerät D’Eon, besessen vom Geist seiner Schwester immer tiefer in die Intrigen, die sich über den gesamten Kontinent bis in die höchsten politischen Ämter und zahlreichen Geheimorganisationen erstrecken.
Wieder einmal nimmt ein japanisches Animationsstudio europäischen Literaturstoff als Vorlage für eine Animeserie, wobei es bei Le Chevalier D’Eon (dt. Der Ritter D’Eon) bereits eine Mangavorgabe von Tow Ubukata gab. Die vorkommenden Personen und Organisationen sind allesamt dem Europa des 18. Jahrhunderts entnommen, wobei es Production I.G zugunsten einer guten Geschichte mit Details nicht so genau genommen hat. So war Chevalier d’Eon ein wirklich existierender, leicht schrulliger Adeliger namens Charles-Geneviève-Louis-Auguste-André-Timothée Éon de Beaumont, der zur Ausführung seiner geheimen Aufträge im Namen seiner Majestät (Secret du Roi) gerne mal in Frauenkleider schlüpfte und stets behauptete in Wirklichkeit eine Frau zu sein. In der Serie wird diese Idee durch die körperliche Besessenheit D’Eons durch den Geist seiner ermordeten Schwester Lia aufgegriffen.
Ein kurzes, bebildertes Preview der ersten Episode gibt es bei Anikimeiski.
Zwei kurze Teaser im wmv Format [~2,5MB] habe ich hier und hier hochgeladen (neuer Hostingtarif sei dank
).
Einen englischen Überblick erhaltet ihr direkt beim Studio Production I.G, wer nette Bilder und japanische Texte mag, wird auf der offiziellen japanischen Seite der Serie fündig.
Le Chevalier D’Eon ist bereits lizenziert, die erste US DVD erscheint kurz nach Ausstrahlung der letzten Folge im japanischen Fernsehen am 20. Februar 2007 bei ADV Films
Tags: ADV Films, Anime, le chevalier deon, Production I.G




Merdalf
Ulrik
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