8 Antworten

  1. Daniel
    6. März 2013

    Sieht wirklich gut aus der Trailer. Wirkt etwas endgültig dafür, dass es vermutlich weitere Iron Man Filme geben wird :D

    Am besten liest man vorher noch ein paar Comics ;-)
    -> Iron Man Extremis
    -> Iron Man Execute Program (die automatischen Iron Man Rüstungen)
    -> Iron Man Enter the Mandarin (aktuellste Origin des Mandarin)

  2. q_____q
    6. März 2013

    Schon interessant, wie die Hollywood-Propaganda in letzter Zeit wieder Angst vor Asiaten schürt (Yellow Peril), zuerst Red Dawn und jetzt „The Mandarin“. Gilt so noch nicht als Trend aber man sollte das beobachten.

    Und natürlich gab’s in ganz Amerika leider wieder keine Asiaten, die den spielen hätten können, gell? Unfassbar. Yellowface!

  3. Big Bad Wolf
    7. März 2013

    q_____q:

    Schon interessant, wie die Hollywood-Propaganda in letzter Zeit wieder Angst vor Asiaten schürt (Yellow Peril), zuerst Red Dawn und jetzt „The Mandarin“. Gilt so noch nicht als Trend aber man sollte das beobachten.

    Und natürlich gab’s in ganz Amerika leider wieder keine Asiaten, die den spielen hätten können, gell? Unfassbar. Yellowface!

    Ben Kingleys Vater ist indischer Abstammung, nur mal so. Von einer Comic-Verfilmung würd ich jetzt auch nicht sooo viel Intellekt und Rücksichtnahme auf sozio-kulturelle Befindlichkeiten erwarten, oder? Und der lässig-ironische IRON MAN ist mir dann doch noch irgendwie lieber als verlogener Propaganda-Brunz a la PEARL HABOR…

  4. q____q
    11. März 2013

    @BigBadWolf: Kingleys Vater ist indischer Abstammung, so what? Ausländer = Ausländer oder was? Gefährlich … Außerdem wird Ben Kingsley wahrscheinlich von den allermeisten Menschen als weiß gesehen und nicht als Inder, insofern wäre das nur ein Scheinargument. Das gibt’s in Hollywood natürlich öfter, Johnny Depp z. B. hat, glaube ich, auch indianische Wurzeln, trotzdem sehen die meisten ihn als weiß (und er sich auch, er sprach mal von „they“ und nicht „us“ über die indianische Community als es um die Whitewashing-Geschichte in Lone Ranger ging). Okay, vielleicht isses in Iron Man 3 auch nicht Yellowface sondern Whitewashing, weiß ich nicht genau. Trotzdem nicht weniger schlimm.

    Und nein: Es ist ganz sicher nicht okay, wenn in schlechten Filmen keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer Menschen/Kulturen/„Randgruppen“ genommen wird. Daraus ergebe sich ja, dass Rassismus/Sexismus etc. legitim ist, wenn der Film oder was auch immer auch ansonsten scheiße ist. Sowas ist aber natürlich nirgends okay, auch und schon garnicht nicht in einem wahrscheinlich hohlen Film wie Iron Man 3, weil es rassistische Vorurteile von Leuten weiter festigt, die mehr oder weniger nur solchen Hollywoodmist gucken. Und über die rassistische, weil klischeebeladene Darstellung des Mandarins wollen wir garnicht reden.

    Ich weiß nicht, was gefährlicher ist, plumpe Propaganda á la Pearl Harbor oder (wahrscheinlich) nicht so offen zur Schau getragenes konservatives Gedankengut in Iron Man (das ist jetzt meine Mutmaßung, ich hab die Filme nicht mehr wirklich in Erinnerung aber das ist ja einfach nur eine weitere männliche Allmachtsfantasie, oder? Die Idiologie hinter The Dark Knight Rises war auch erschreckend rechts-konservativ). Genau das selbe Dilemma kann man grade bei Frei.Wild VS „richtige“ Nazibands beobachten, was ist schlimmer, massentauglicher „das wird man ja noch sagen dürfen“ Nationalismus oder radikaler Faschismus?

  5. Big Bad Wolf
    12. März 2013

    q____q:

    @BigBadWolf: Kingleys Vater ist indischer Abstammung, so what? Ausländer = Ausländer oder was? Gefährlich … Außerdem wird Ben Kingsley wahrscheinlich von den allermeisten Menschen als weiß gesehen und nicht als Inder, insofern wäre das nur ein Scheinargument. Das gibt’s in Hollywood natürlich öfter, Johnny Depp z. B. hat, glaube ich, auch indianische Wurzeln, trotzdem sehen die meisten ihn als weiß (und er sich auch, er sprach mal von „they“ und nicht „us“ über die indianische Community als es um die Whitewashing-Geschichte in Lone Ranger ging). Okay, vielleicht isses in Iron Man 3 auch nicht Yellowface sondern Whitewashing, weiß ich nicht genau. Trotzdem nicht weniger schlimm.

    Und nein: Es ist ganz sicher nicht okay, wenn in schlechten Filmen keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer Menschen/Kulturen/„Randgruppen“ genommen wird. Daraus ergebe sich ja, dass Rassismus/Sexismus etc. legitim ist, wenn der Film oder was auch immer auch ansonsten scheiße ist. Sowas ist aber natürlich nirgends okay, auch und schon garnicht nicht in einem wahrscheinlich hohlen Film wie Iron Man 3, weil es rassistische Vorurteile von Leuten weiter festigt, die mehr oder weniger nur solchen Hollywoodmist gucken. Und über die rassistische, weil klischeebeladene Darstellung des Mandarins wollen wir garnicht reden.

    Ich weiß nicht, was gefährlicher ist, plumpe Propaganda á la Pearl Harbor oder (wahrscheinlich) nicht so offen zur Schau getragenes konservatives Gedankengut in Iron Man (das ist jetzt meine Mutmaßung, ich hab die Filme nicht mehr wirklich in Erinnerung aber das ist ja einfach nur eine weitere männliche Allmachtsfantasie, oder? Die Idiologie hinter The Dark Knight Rises war auch erschreckend rechts-konservativ). Genau das selbe Dilemma kann man grade bei Frei.Wild VS „richtige“ Nazibands beobachten, was ist schlimmer, massentauglicher „das wird man ja noch sagen dürfen“ Nationalismus oder radikaler Faschismus?

    Wenn du solche Maßstäbe anlegst, dann muss man aber neben Hollywood JEDES Mainstream-Kino konsequent als reaktionär ansehen, oder? In Bollywood werden Nicht-Inder liebend gern als egoistisch und schamlos dargestellt, der brasilianische Hit “Tropa de Elite” glorifiziert Polizeigewalt, China “beglückt” uns seit Jahren mit nationalistischen Historien-Schinken und “Tal der Wölfe” war jetzt auch nicht gerade ein Lehrfilm in Sachen interkultureller Kompetenz… Ich stehe Hollywood auch ambivalent gegenüber, aber dessen Ausrichtung auf Massengeschmack wird keiner von uns ändern, Empörung hin oder her. Und manchmal hat vielleicht auch der ein oder andere “aufgeklärtere” Zeitgenosse, bekenne mich schuldig, mal Bock auf nen “No-Brainer” a la “Hangover” oder eben “Iron Man” und nicht auf “Die Geschichte vom weinenden Kamel”, obwohl der echt gut ist…:)

  6. q____q
    13. März 2013

    Schöne Beispiele, seh’ ich alles genauso (und ja, find’ ich reaktionär), nur steht es mir/uns eigentlich nicht zu sich öffentlich über etwaigen Rassismus in anderen Kulturen zu echauffieren, da müssten wir als allererstes mal vor unserer eigenen Haustür saubermachen. Und da sind wir beim ewigen „Das bringt ja eh’ nichts“-Dilemma. Meine Meinung ist zur Zeit wieder (sah das auch schonmal anders), dass es vielleicht nur wenig bringt aber immer noch besser ist als den Mund zu halten und „die da oben“ einfach machen zu lassen. Dann lieber seinen Unmut kundtun und irgendwann damit vielleicht auch andere aus ihrer Erstarrung lösen und irgendwann eine kritische Masse erreichen. Bei ACTA hat’s ja auch erstmal geklappt (bis sie’s morgen unter anderem Namen wieder versuchen).

    Und ich kann nur wiederholen, dass ich klischeebeladene, rassistische Darstellungen nirgends sehen will, weil ich als gefährlich ansehe, wenn viele nur solchen Bullshit anschauen (und das nicht reflektieren können, weil sie nicht als Ausgleich das Weinende Kamel sehen, wobei ich darüber auch nicht nur positives gehört habe). Natürlich sehe ich vieles auch nicht, weil ich auch so an den Mist gewöhnt bin und es mir noch nicht aufgefallen ist/gesagt wurde.

    Sich darüber aufregen und solchen Quatsch boykottieren (und wenn möglich positive Alternativen schaffen oder unterstützen) sehe ich zur Zeit als beste Strategie an. Ich riskier’ jetzt doch mal einen Link, neben allem, was dieser Post noch interessantes sagt, scheint Hollywood jetzt zumindest seine Nebenrollen ein bisschen diverser zu besetzen. Ein kleiner Sieg für uns?!

  7. null
    19. März 2013

    der “Zweiter Trailer zu Iron Man 3″ ist jetzt auch ein toter link zu Kick Ass 2

  8. Ulrik
    19. März 2013

    @null
    Sorry, ist gefixt!

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