Spike Lee als Regisseur für OldBoy Remake bestätigt

Gerüchte um ein Remake von Chan-wook Parks OldBoy bzw. der Mangavorlage von Garon Tsuchiya und Nobuaki Minegishi geistern ja schon seit einigen Jahren durch das Netz. Nachdem Stephen Spielberg und Will Smith das Projekt nach einigen hin und her vor rund zwei Jahren abgegeben haben und auch andere Interessenten (unter anderem Danny Boyle und Matthew Vaughn) scheint es nun doch (endlich?) feste Personalverpflichtungen gegeben zu haben. Rope of Silicone berichtet, daß Mandate Pictures sich zu dem Projekt bekennt und Spike Lee als Regisseur erwählt hat. Für das Drehbuch ist, wie schon bei den Smithbergischen Gerüchten Mark Protosevich (The Cell, I am Legend, Thor) verantwortlich. Schauspieler wurden in der Presseveröffentlichung nicht genannt.
[via Rope of Silicone]

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8 Kommentare zu “Spike Lee als Regisseur für OldBoy Remake bestätigt”

  1. 11. Juli 2011 | 22:59 Uhr
    Silent Rocco
    Sollen die sich doch die Finger an diesem Film wundremaken. Eher ein Armutszeugnis eines gestandenen Regisseurs, sich für sowas herzugeben.

  2. 11. Juli 2011 | 23:17 Uhr
    Denilzon
    Jo, vor allem der Drehbuchschreiber macht mir sorgen, denn weder The Cell noch I am Legend waren gut, obwohl die Idee zu the Cell nicht schlecht war und I am Legend eine ziemlich gute Vorlage hatte. Zumindestens bei Thor, welches ich noch nicht gesehen habe, hörte ich, daß es sehr unterhaltsam sei, da der Regisseur das mit sehr viel (Selbst-)Ironie und Humor als actiongeladenen Köstumfilm zelebrieren soll. Und “SIR” Anthony Hopkins als Odin soll richtig komisch sein, ob unfreiwillig oder gewollt sei erstmal dahingestellt. Aber wie gesagt, ich muß mich noch solbst überzeugen.

  3. 12. Juli 2011 | 08:35 Uhr
    saskir
    Remakes haben immer das Problem, dass sie sich am Original messen müssen (Als Beispiel I am Legend. Man denke nur an die erste Verfilmung “Der Omega Mann”). Vielleicht hat man Glück und sie halten sich näher an den Manga (oder war es ein Manwha? Müsste eigentlich japanisch sein also Manga). Nur ist dabei auch immer das große Problem: Wie kann man Park Chan-wook toppen? Ist so als wollte Uwe Boll versuchen James Cameron zu toppen. Wobei nichts gegen Spike Lee, man siehe nur die Verfilmung von “Malcom X”

  4. 12. Juli 2011 | 12:12 Uhr
    XYZ
    Das größte Problem in meinen Augen ist die großartig inszenierte Story von Chan-wokk Parks OldBoy!!!
    Von der ersten bis zur letzten Minute schafft es der Film die Aufmerksamkeit des Zuschauers für sich zu beanspruchen ohne dabei zu aufdringlich zu wirken!!!
    Da eine 1:1 Verfilmung sehr unwahrscheinlich ist kann das amerikanische Remake in meinen Augen nur schlechter sein und an eine Mangavorlage haben sich die Amerikaner ja noch nie wirklich gehalten!!! :facepalm:

  5. 12. Juli 2011 | 19:56 Uhr
    Big Bad Wolf
    Kann man nur BVB-Trainer Jürgen Klopp zitieren:

    “…da hab ich Bock drauf wie Zahnweh…”

  6. 13. Juli 2011 | 18:12 Uhr
    drugstorecowboy
    :facepalm:
    Und ich dachte, dieses Vorhaben wäre schon längst vergessen…
    Auf ein weiteres Oldboy Remake kann die Welt wirklich verzichten.
    Ja, es gibt bereits eins…
    http://www.youtube.com/watch?v=5Z0Kd_CjImo

    http://www.youtube.com/watch?v=tFmbLSrw27I

    Das ist der grauenhafte Versuch der indischen Filmindustrie mittels bereits vorhandener Ideen und Konzepte schnelles Geld zu verdienen.
    Möglicherweise wird der nordamerikanische technisch ausgereifter, genauso sinnlos und überflüssig bleibt er aber dennoch.

    Obwohl man anmerken muss, dass “Zinda’s thrilling climax” dermaßen schlecht ist, dass es schwer fällt sich nicht darüber zu belustigen.

  7. 14. Juli 2011 | 13:36 Uhr
    dau
    saskir:

    Remakes haben immer das Problem, dass sie sich am Original messen müssen (Als Beispiel I am Legend. Man denke nur an die erste Verfilmung “Der Omega Mann”).

    Fairerweise muss gesagt sein, dass der Omega-Mann auch nicht die erste Verfilmung des Buchs war – das war “The Last Man On Earth” mit Vincent Price. Remakes müssen also nicht immer totaler Mist sein. Es sei denn, sie kommen von Asylum.

  8. 18. Juli 2011 | 13:01 Uhr
    saskir
    Mir ist das erste mal aufgefallen das “The Last man on Earth” vor “Der Omega Mann” gedreht wurde. Darn dachte es wäre umgekehrt. Hätte ich den Film von 1964 auf DVD wäre es mir bestimmt aufgefallen. Naja Vincent Price kann ja auch kaum Charlton Heston toppen.