Akira Realfilm: Kommt Skript von den Iron Man & Children of Men Schreibern?

Kleines Update aus der daueraktiven Gerüchteküche zu Warners abgesagter nicht totzukriegenden Realverfilmung Katsuhiro Ôtomos Akira. Laut Collider arbeiten für Leonardo DiCaprios Produktionsfirma Appian Way aktuell die die Drehbuchautoren Mark Fergus und Hawk Ostby, die bereits bei grandiosen Werken wie Children of Men und Iron Man (hier zumindest teilweise) für das Drehbuch verantwortlich waren, an dem Skript zur Manga Verfilmung. Keine schlechte Wahl wenn man mich fragt, da hat es andere Mangaumsetzungen deutlich schlimmer erwischt.
Als Produtkionsstart wird nun 2010 mit einem Kinostart in 2011 angepeilt.

13 Kommentare

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13 Kommentare zu “Akira Realfilm: Kommt Skript von den Iron Man & Children of Men Schreibern?”

  1. 08. September 2009 | 11:30 Uhr
    Ta-kun
    Kinostart im selben Jahr wie der Produktionsstart? :monkey:

  2. 08. September 2009 | 11:32 Uhr
    Ulrik | @aht_blog
    Ta-kun:

    Kinostart im selben Jahr wie der Produktionsstart? :monkey:

    Jaja, schon verbessert! :bah: ^^

  3. 08. September 2009 | 11:34 Uhr
    Ta-kun
    :kneel:

    Aber gespannt bin ich jedenfalls auf den Film – sollte er denn wirklich kommen.

  4. 08. September 2009 | 16:02 Uhr
    Silencer
    Abgesehen davon, dass die Autoren mit Sicherheit die richtige Wahl gewesen wären (da Children of Men ein kleines Meisterwerk ist), sehe ich das Projekt dennoch als überflüssig an.
    Und es ist immer noch der gleiche Grund: Man muss nicht zwingend von jedem erfolgreichen Anime eine Realverfilmung machen. :grin:
    Genauso verhält es sich mit:
    – Von jedem erfolgreichen Buch einen Film
    – von jedem gutem, alleine bestens funktionierendem Film, tausend Fortsetzungen zu drehen (der Sequel/Prequel Wahn nimmt überhand)

  5. 08. September 2009 | 19:20 Uhr
    Tim
    Nicht zu vergessen von jedem halbwegs bekanntem Comic, Game und in letzter Zeit sogar Theme-Rides und Spielzeug-Marken. Als wär Realfilm die höchste Kunstform in der wirkich jede gute Geschichte einmal erzählt (bzw. verhunzt) werden muss. Gerade GUTE Kunstwerke kann man dabei eigentlich nur verschlechtern, weil sie ihre Stärke aus dem jeweiligen Medium ziehen: Anime/Manga beraubt man ihrer einzigartigen Stielmittel, Spielen ihrer Interaktivität (gerade bei verzweigten Storys, z.B. bei Bioware-Spielen).

    Dennoch hoffe ich dass sie das nicht völlig vergeigen.

  6. 08. September 2009 | 19:25 Uhr
    XYZ
    Ich persönlich würde für Anime Umsetzungen die Wachowski Brüder beauftragen, da die mit Comic Umsetzungen (z. B. V for Vendetta oder Speed Racer) schon einige Erfahrung gesammelt haben!!! :kneel:
    Zack Snyder (300 und Watchmen) geht natürlich auch noch!!! ^^

  7. 08. September 2009 | 21:22 Uhr
    escapistolero
    Tim:

    Nicht zu vergessen von jedem halbwegs bekanntem Comic, Game und in letzter Zeit sogar Theme-Rides und Spielzeug-Marken. Als wär Realfilm die höchste Kunstform in der wirkich jede gute Geschichte einmal erzählt (bzw. verhunzt) werden muss. Gerade GUTE Kunstwerke kann man dabei eigentlich nur verschlechtern, weil sie ihre Stärke aus dem jeweiligen Medium ziehen: Anime/Manga beraubt man ihrer einzigartigen Stielmittel, Spielen ihrer Interaktivität (gerade bei verzweigten Storys, z.B. bei Bioware-Spielen).

    Sorry, aber das halte ich ein Stückweit für daneben. Ist zwar sicher richtig, dass jedes Medium seine ganz eigenen Stärken und Stilmittel hat und keine Adaption diese verlustfrei kopieren kann. Aber das soll eine Adaption auch nicht, im Gegenteil. Eine gute Adaption kann den Kern eines Plots, der von seinem jeweiligen Diskurs unabhängig ist, auch selber deuten und mit den eigenen Mitteln neu bearbeiten. Das ist nicht nur völlig legitim, sondern kann auch verdammt spannend und interessant werden. Man lese nur mal Joseph Conrads “Heart of Darkness”, schaue im Anschluss Coppolas “Apocalypse Now”, und überlege sich dann die Querverweise.

    Was die Akira-Verfilmung angeht: gerne, wieso nicht. Schon der Manga hat sich – ähnlich wie beim frühen Tezuka und damit wohl automatisch bei den meisten anständigen Mangaka… – sehr an der westlichen Bildsprache orientiert. Insofern wäre der Sprung nicht allzu groß. Und auch der Plot ist nicht so zwingend in Japan verwurzelt, als dass man ihn nicht entsprechend relokalisieren könnte – das Grundgerüst der Geschichte kann bestens auch in anderen Kontexten funktionieren. Wenn Budget, Besetzung und Produktionsteam passen, dann bin ich auf jeden Fall zumindest gespannt auf das Projekt. Weder Manga noch Anime werden dadurch schlechter; wir haben nichts zu verlieren.

  8. 09. September 2009 | 00:33 Uhr
    izo84
    Geht mal hierauf um die Skriptvorstellung zu lesen. Ich sag jetzt schon mal: “Veramerikanisierter Realverfilmung mit Dünnpfiff”

    http://www.filmstarts.de/nachrichten/141450-Autoren-engagiert-%22Akira-%22Realverfilmung-kommt-nun-doch.html

    :eek:

  9. 09. September 2009 | 02:30 Uhr
    Tim
    “Weder Manga noch Anime werden dadurch schlechter; wir haben nichts zu verlieren.”

    Seh ich anders. Neben einer möglicherweise vertanen Chance auf eine GUTE Adaption (könnte ja passieren, sage nicht dass es das nicht gibt), gibte es dass Problem dass Filme in ihrer Wirkungskraft und Präsenz eine extreme Dominanz gegenüber allen anderen Medien haben und das Original in der Wahrnehmung potentiell überlagern können. Beispiel: Du liest ein Buch, sieht dann den Film. Der Film ist optisch nicht wie du dir das Buch vorstellst, aber wenn du jetzt (zeitnah) das Buch liest wird deine ursprüngliche Vorstellung und die Film-Version vermengt, was dich schlimmstenfalls aus der Story wirft. Kann man natürlich kompensieren, aber der Effekt ist da.

    Beim Silent Hill-Film schmerzt es mich immernoch das gesehen haben zu müssen. Natürlich ist das Spiel dadurch nicht anders als vorher, aber der Film ist als für immer als eine (Fehl-)Interpretation des gleichen Stoffs existent und schwer völlig auszublenden. Resident Evil war weniger schlimm weil es da kaum Schnittmengen zum Spiel gab.

    Noch schlimmer bei schlechten Fortsetzungen: Matrix 2 + 3 haben mir z.B. Matrix 1 auch versaut, ich kann den Film schwer sehen und dabei ausblenden wie es weiter ging.

    Natürlich gibts auch immer die Option sich die Adaption/Fortsetzung garnicht erst anzuschauen, aber dafür bin ich dann doch zu neugierig.

  10. 09. September 2009 | 16:36 Uhr
    Silencer
    Abgesehen von den etwaigen Qualitätseinbußen (oder auch nicht, ich lasse mich gerne überraschen), bin ich von der Philosophie, die dahinter steckt, nicht sonderlich beeindruckt.
    Wieso ist es zwingend notwendig zu zeigen:
    “Aha ein Klassiker/Meilenstein des Genres, das können wir auch!”
    Ein Buch wird doch auch nicht nach Jahren von einem anderen Autor neu geschrieben, nur dass dieser andere Worte benutzt.
    Es sollte auch mal genügen, sich die Filme die einen vor Jahren bestens unterhalten haben, auch heute noch einmal zum Gemüt zu führen. Dabei entdeckt man meistens, dass sie wenig an ihrem Reiz verloren haben und mit Sicherheit kein “Update” (Remake ist in aller Munde) benötigen.

  11. 12. September 2009 | 14:45 Uhr
    escapistolero
    @Tim:
    Das kannst du gerne anders sehen, darfst du wie jeder andere. Aber da liegt auch schon der Hase im Pfeffer: ob du deine Eindrücke eines Ursprungstextes von Verfilmungen oder anderen Adaptionen generell überlagern lässt, liegt allein an dir. Dein Beispiel mit Silent Hill ist nur anekdotische Beweisführung. Nehmen wir an, ich sage jetzt, dass die Harry Potter-Filme absolut null mein Leseverständnis der Bücher verändert haben (was auch stimmt), dann ist das erstens genauso anekdotisch – und zwotens ebenso wenig zulässigerweise verallgemeinerbar. Sicher, visuelle Medien sind stark – aber sie überwältigen andere Versionen trotzdem nur, wenn du es zulässt.

    Der Vergleich mit Matrix hinkt übrigens. Die Matrix-Reihe war von vornherein als Trilogie angelegt und der erste Film damit nur der erste Teil einer Geschichte, und das Ende einer Geschichte wirkt aus verschiedenen Gründen auf ihren Anfang zurück.

  12. 17. September 2009 | 14:25 Uhr
    Kappabani
    Ich weis ja nicht. Sicherlich bin ich inzwischen Hollydreckscheißkino gegenüber voreingenommen auf der anderen Seite hat Hollyremakeohneideenkino sich redlich Mühe gegeben und ALLE Register gezogen um sich diese Position zu erarbeiten. Die Zeit des Kunstvollen Hollymüllkinos ist vorbei! Das sollten wir im Auge behalten.
    Ich hab auch keine Sorgen damit ein Buch oder was auch immer zu verfilmen und dieses dabei zu interpretieren, siehe auch Starship Troopers. Großartiger Film aber vom Buch sind nur die Namen geblieben. Es bleibt aber die tatsache im Raum das Hollybuntlauthirnlos kein Interesse an intelligenten Filmen hat und schon gar nicht an anderen Kulturen sonder eingekaufte Sachen werden veramerikanisiert was auserordentlich Lustig wird bei japanischen Horrofilmen die sich grund japanischen Problemen widmen, wie Platzmangel oder entmenschung.
    Nein danke, ich möchte Lieber nicht das Hollyunserefilmesindgutweilteuer sich AKIRA annimmt. :negative:

  13. [...] von Katsuhiro Ôtomos Akira Manga übernehmen sollen. Die sechsteilige Mangaserie soll wie bereits im September berichtet von Mark Fergus und Hawk Ostby in Skriptform gepresst werden und in Form von zwei Filmen irgendwann [...]

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